Aktuelle Projekte

Derzeit keine aktuellen Projekte!
Derzeit liegen keine aktuellen Projekte von GBNF Graffitiz vor. Wir informieren Sie demnächst an dieser Stelle über künftige Projekte.
Neues Wahrzeichen von Osdorf

Höchstes Graffito der Welt eingeweiht

Hamburger Wochenblatt - 07. August 2002

Unter großer Anteilnahme von Bewohnern und Vertretern öffentlicher Einrichtungen wurde das höchste Graffito der Welt am Osdorfer Born eingeweiht. Symbolisch enthüllen die beiden Künstler Haris und Aimal Jahed (Künstlernamen FUSION und NULON) sowie die Ortsamleiterin von Blankenese Ingrid Harpe das Kunstwerk an einer mit Motiven gestalteten Tafel. In der Realität hat das Graffito an der Stirnwand am Immenbusch 33 die Maße von 42 Metern Höhe und 13 Metern Breite.

Der Leiter des Stadtteilsbüros, Wolfgang Oehler, und der Leiter der SAGA-Geschäftsstelle Osdorf, Eberhard Gilde, würdigten die Leistungen der beiden Künstler. Innerhalb von rund 80 Tagen und mit mehr als 1.500 Spraydosen haben sie die Wand des 14-stöckigen SAGA-Wohnhauses gestaltet. Das Motiv "Die Beziehung zwischen Mensch und Natur" wurde vorher im Stadtteilbeirat gemeinsam mit Bewohnern des Viertels abgestimmt. Die Kosten von rund 23.000 Euro sind noch nicht vollständig durch Sponsoren abgedeckt. Aufmerksame Zuhörer unter den Gästen: die Ortsdienststellenleiterin Osdorf Doris Mandel, der Ortsdienststellenleiter Lurup Wolf Strauß und SAGA-Vorsatnd Willi Hoppenstedt.

Großer Beifall der Einweihungsteilnehmer, als jeder der beiden Künstler aus der Hand von Wolfgang Oehler eine "goldene Sprühdose" entgegennahm. Was sie mit ihrem Gemälde zum Ausdruck bringen wollen, fassten sie in die Worte: Durch die fortschreitende Industrialisierung und die damit verbundene Zerstörung der Umwelt ist der Umgang mit der Natur um so wichtiger geworden.

Wie sich die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten zur Natur verhält, wird dies ausschlaggebend sein für die nächsten Generationen und für den Planet Erde. Der Bezug zum Osdorfer Born wird mit der Hochhauszeile entlang der Bornheide hergestellt. Einer in der Menschengruppe stellt "Opa Schack" dar, nach ihm ist der See im Bornpark benannt.

Das Hochhaus-Kunstwerk wird als "Wahrzeichen Osdorfs" eine Attraktion für viele Künstler und Hamburger Touristen sein.